Jin Shin Jyutsu

 

JinShinJyutsuHände

 

JSJ_rotJin Shin Jyutsu ist eine sanfte und kraftvolle Kunst der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele durch Handauflegen. Im Deutschen hat sich der Begriff “Strömen“ dafür etabliert.

Jin Shin Jyustu ist Strömen im ursprünglichen Sinne, alte, intuitive Körperweisheit, teilweise vergessenes japanisches Volksheilwissen, das im 20. Jahrhundert von Jiro Murai und Mary Burmeister erforscht und in die gegenwärtige Form gebracht worden ist.

Strömen bedeutet das Verstärken und Unterstützen unserer feinstofflichen, unsichtbaren Lebensenergie durch die Kraft, die unseren Händen innewohnt.

Unsere Lebensenergie durchströmt in vielfältigen Verzweigungen unseren Körper und baut, repariert und beschützt ihn unablässig.

Durch unseren Lebensstil und unsere Denkgewohnheiten können Hindernisse auf dem Weg unserer Lebensenergie durch unsere Gewebe entstehen, was sich in körperlichen Beschwerden und emotionalen Disharmonien äußern kann.

Um mit Paracelsus zu sprechen: „Merket euch, dass eine Krankheit dort entsteht, wohin der Lebensgeist nicht kommen kann.“

Jedoch: „Jedem Menschen ist alles gegeben, was er braucht. Die kreative Kraft des gesamten Universums liegt in uns. Die wirkliche Kraft liegt nicht in der Materie, sondern auf der unsichtbaren Ebene.“ (Mary Burmeister)

Durch das Auflegen der Hände auf bestimmte Stellen des bekleideten Körpers klären und harmonisieren wir den Fluss der Lebensenergie auf unserer unsichtbaren Ebene und tragen wesentlich zum Wohlbefinden in Körper, Geist und Seele bei.

 

Jin Shin Jyutsu kann

…die Selbstheilungskräfte und das Immunsystem anregen

…die Genesung von akuten und chronischen gesundheitlichen Anliegen unterstützen

…Stress und seine Begleiterscheinungen abbauen

…tief entspannen und regenerieren

…emotionale Ausgeglichenheit wiederherstellen

Strömen 2.2 (Kopie)Die Anwendung von Jin Shin Jyutsu ist kein Ersatz für den Besuch eines schulmedizinischen Arztes oder Therapeuten, sondern Hilfestellung zur Erreichung einer körperlichen und energetischen Ausgewogenheit. Es kann jede Art von schulmedizinischer Therapie ganzheitlich ergänzen. Bezüglich der Inhalte von Jin Shin Jyutsu Sitzungen wird Stillschweigen bewahrt.

 

Was mich an JSJ berührt und fasziniert, ist … :

… dass ich selbst mich damit wohler und gesünder fühle.

… seine Einfachheit und seine Wirksamkeit auf Körper, Geist und Seele.

… die tiefe Stille, die beim Strömen entstehen kann.

… die heitere Gelassenheit und die Fröhlichkeit, mit der Menschen aus so mancher Jin Shin Jyutsu Sitzung gehen. Oftmals wirkt das Leben wieder unmittelbarer, bunter.

… dass die tiefe Weisheit der Seele, die sich im Körper ausdrückt, sichtbar wird.

… dass es mich immer wieder aufs Neue lehren will, ich selbst zu sein.

 

Geschichte des Jin Shin Jyutsu

Japan, zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Ein junger Mann, Sohn eines Arztes, ist aufgrund seines ausschweifenden Lebenswandels todkrank. Die Mediziner geben ihn auf und er zieht sich Zum Sterben in eine Berghütte zurück, fastet, meditiert und praktiziert Mudras (das Halten bestimmter Fingerpositionen). Sein Zustand verschlechtert sich von Tag zu Tag, bis er am siebenten Tag eine spontane Heilung erfuhr, begleitet von der Wahrnehmung von Hitze und Energieströmen in seinem Körper. In Ehrfurcht und Dankbarkeit beschließt er, zu erforschen, was ihm wiederfahren ist.

In langen Jahren des Studiums in den Quellen der klösterlichen und sogar der kaiserlichen Bibliotheken und der Feldforschung bei der Behandlung der bedürftigen Menschen in Tokyos Parks mit seinen bloßen Händen entwickelt sich sein System des „Jin Shin Jyutsu“, der Kunst des Schöpfers durch den mitfühlenden Menschen. Jiro Murai versteht unsere Lebensenergie als aus der göttlichen Quelle der Quelle stammend und beschreibt sie als sich in verschiedenen Stufen verdichtend, wobei sie Bewusstsein, Gedanken, Emotionen und den physischen Körper bildet.

Seine Lehre vermittelt Jiro Murai Zeit seines Lebens nur an wenige Schüler weiter. Eine unter ihnen ist eine Amerikanerin mit japanischen Wurzeln, Mary Burmeister. Jahrelang studiert sie mit ihm, bevor sie seit Ende der 1950er Jahre das in Shin Jyutsu als „Geschenk an den Westen“ in Amerika praktiziert und verbreitet.

Mary Burmeister stirbt 2008 und hinterlässt der Welt mit Jin Shin Jyutsu ein wertvolles Erbe, das von Amerika ausgehend in vielen Ländern der Welt gehegt und gepflegt wird.

 

Weitere Informationen unter:

www.jsj.at

http://www.jinshinjyutsu.de/

http://www.jinshinjyutsu.com/